Mit Electric Fruit haben Mary Halvorson, Weasel Walter und Peter Evans vor zwei Jahren ihr Debüt als Trio gegeben – ein Debüt indes, mit dem sich das Trio umgehend unter die spannendsten Vertreter der improvisierten Musik einreihte. Das wiederum ist bei genauerer Betrachtung keine allzu große Überraschung, denn in anderen Formationen haben diese drei Musiker natürlich schon seit längerem ihr Können unter Beweis gestellt: Halvorson (Gitarre) und Evans (Trompete) gehören zweifellos zu den gefragtesten jungen Musikern der Improvisationsszene und haben u.a. schon mit Größen wie Anthony Braxton bzw. Evan Parker zusammengespielt. Und auch der umtriebige Weasel Walter – auf diesen Seiten fast schon Dauergast – zählt mit seinem kompromisslosen Musikverständnis zu den interessantesten Figuren der Szene. Ihr neues Werk Mechanical Malfunction stellt nun insofern eine Abkehr von Electric Fruit dar, als es auf dem Vorsatz gründet, die Improvisation in einen stärker ausgeprägten kompositorischen Rahmen zu bannen – was freilich noch lange nicht heißt, dass wir es hier mit Songs im landläufigen Sinne zu tun haben.
Mein Blog über abseitige, schräge, im weitesten Sinne experimentelle Musik - über Bands und Musiker, die ich zumal im deutschsprachigen Raum für unterrepräsentiert halte. Ich habe sicherlich eine Vorliebe für das, was man Avant-Rock nennt, will mich hier aber nicht festlegen, denn die Irrungen und Wirrungen meines Geschmacks überraschen mich manchmal selbst - Also reinschauen und an meiner Überraschung teilhaben!
Freitag, 1. Februar 2013
Donnerstag, 24. Januar 2013
Yoshida Tatsuya & Uchihashi Kazuhisa - Barisshee (Tzadik)
Ich gehöre zu der Gattung von Jäger und Musiksammler, die in ihrer Kollektion mehr Wert auf Breite denn auf Tiefe legt. In anderen Worten: Zumeist begnüge ich mich mit ein, zwei Tonträgern desselben Künstlers, da ich oft das Gefühl habe, dass er oder sie damit ohnehin alles gesagt hat, was zu sagen war. Eine der wenigen Ausnahmen stellt allerdings die japanische Schlagzeuglegende Yoshida Tatsuya dar; In meiner Sammlung liegt die Zahl der Aufnahmen mit seiner Beteiligung im satten zweistelligen Bereich. Daraus lernen wir zweierlei: Zum einen, dass der Verfasser dieser Zeilen eine gewisse Wertschätzung für den Meisterdrummer hat (und hoffnungslos dem Nerdtum verfallen ist). Zweitens, dass der gute Tatsuya ein ungemein produktiver Musiker ist, der insbesondere seit dem Ende der Ruins (als Duo) mit vielen – meist japanischen – Avantgardemusikern aufgenommen hat. Darunter finden sich so illustre Namen wie die Pianistin Satoko Fujii oder der Gitarrorist Keiji Haino, wobei freilich nicht immer alles Gold ist, was glänzt. Barisshee, live aufgenommen in der – richtig geraten – Bar Isshee, fügt der langen Liste einen weiteren Namen hinzu, obwohl diese Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Uchihashi Kazuhisa nur für Westler eine Premiere darstellt – in Japan sind bereits mehrere Duoaufnahmen der beiden erschienen.
Donnerstag, 17. Januar 2013
Menace Ruine - Alight in Ashes (Profound Lore)
„Only fire can separate truth from falsehood“ ist gleichsam als Motto im Layout von Alight in Ashes zu lesen, und treffender kann man dieses neue Werk von Menace Ruine eigentlich gar nicht mehr beschreiben. Das kanadische Duo arbeitet vorzugsweise mit extremen Kontrasten, was sich bereits an der Arbeitsteilung innerhalb der Band zeigt: Während S. de la Moth mit Synthesizer und/oder Keyboards ein, mal tobendes, mal düster orgelndes, Umfeld schafft, steht Genevieve Beaulieus Stimme unbeugsam und entrückt wie eine Statue im Äther. Nirgends wird dieser Kampf der Gegensätze deutlicher als in Set Water to Flames, in dessen über zehnminütiger Laufzeit entfernt pochende Marschrhythmen immer wieder von Synthesizer-Feuersbrünsten unterbrochen werden; Man kann förmlich hören, wie sich das Holz unter der Hitze des Feuers biegt, wie es ächzt, kracht und schließlich zusammenbricht. Einzig Beaulieus Stimme scheint dem dissonanten Hitzeschrei zu trotzen, bei aller Schönheit doch keineswegs süßlich, sondern von einer entrückten Entschlossenheit, wie ein Märtyrer, der um die Nichtigkeit seiner Leiden weiß.
Donnerstag, 10. Januar 2013
Behold the Arctopus - Horrorscension (Black Market Activities)
Obwohl Horrorscension unter dem „Banner“ von Behold the Arctopus erschienen ist, ist im Vorfeld nicht ganz klar, was wir uns von diesem neuen Album erwarten dürfen. Durch Weasel Walters Einstieg ist die Band, fünf Jahre nach Skullgrid, ganz einfach nicht mehr dieselbe; Walter ist ohne Zweifel eine „starke“ Musikerpersönlichkeit, jemand, der ganz genau weiß, was er will und seinen Vorstellungen für gewöhnlich auch Geltung verschafft. Soweit es mich betrifft, ist das keine schlechte Sache, denn mit den Flying Luttenbachers hat Walter einige der spannendsten und eigenständigsten Alben der letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte eingespielt; Es war immer seine Stärke, das Metalgenre gleichsam von außen zu betrachten und daran Aspekte stark zu machen, die den betriebsblinden Nur-Genremusikern nur zu oft entgingen. Demgegenüber konnte ich mich für das letzte Arctopus-Album nicht wirklich erwärmen – es war, wenigstens von meiner Warte aus gesehen, eine sterile und eher langatmige Genreübung, technisch brillant aber ohne zündende Ideen, ein „Tech-Metal“ Album unter vielen. Es scheint also, dass sich das Schicksal der Band in Form eines Godzilla-artigen Kampfes entscheidet: Wer wird obenauf sein, wenn sich der Staub legt, der vielarmige und furchterregende Arctopus (siehe Cover), oder doch der planetenfressende Luttenbacher?
Sonntag, 23. Dezember 2012
No Xmas for John Quays
Hier ist erst einmal Pause bis nächstes Jahr. In diesem Sinne: "Auf Wiederlesen" in zwei Wochen, und nicht vergessen, in mein Best of hineinzuschauen!
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Best of 2012
Hier also der obligatorische Jahresrückblick; Um niemanden zu langweilen, werde ich mir hier Gemeinplätze über die große Menge an guten Veröffentlichungen und die Schwierigkeit, auf dem Laufenden zu bleiben, verkneifen (auch wenn es wirklich so ist). Möge das Folgende für sich sprechen. Nur dies noch: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf "statistische Korrektheit" oder ähnliches; die Reihenfolge ist, abgesehen von und hinter den ersten fünf Plätzen, nicht allzu genau zu nehmen. Viel Spaß beim Hören und Lesen! (Liste und Hörproben nach dem Sprung)
Dienstag, 18. Dezember 2012
Scott Walker - Bish Bosch (4AD)
Viele, viele Seiten wurden schon mit Scott Walkers seltsamem Werdegang vom Popstar zum Avantgarde-Musiker gefüllt. Eine interessante Geschichte, keine Frage – vor allem wenn man versucht, den Beweggründen, den dahinterstehenden biographischen Wechselfällen nachzuspüren. Noch bemerkenswerter als diese – schon für sich genommen – keineswegs alltägliche Wandlung ist jedoch die Nachhaltigkeit, mit der Walker seine „neuen“, selbst gesetzten Ziele verfolgt: Nie entsteht der Eindruck, der ehemalige Chartstürmer hätte diese seine Richtungsänderung aus Publicitygründen (oder um sich die Anerkennung der Kunstwelt zu sichern, was ja nicht wenige Hollywoodstars versuchen) vollzogen; Nein, Scott Walker tut, was er tun muss, die nach und nach „schwieriger“ werdenden Alben der letzten Jahrzehnte sind Produkte seiner Überzeugung, nicht des sozialen Drucks (In dieser Nachhaltigkeit lässt sich Walker, nebenbei bemerkt, vielleicht nur mit David Sylvian vergleichen).
Freilich, Authentizität ist noch lange kein Garant für gute Musik, und die nackten Fakten, das neue Werk Bish Bosch betreffend, nötigen zur Skepsis. 73 Minuten Spielzeit, eine Band, ein Orchester, elektronische Manipulationen, Macheten (!) und Darmwinde (!!) als Geräuschproduzenten lassen zunächst das Schlimmste, eine lachhaft prätenziöse Geisterbahnfahrt, befürchten….Hat sich Walker, nach dem ohnehin schon sehr ambitionierten The Drift, hier nicht vielleicht doch verhoben?
Freilich, Authentizität ist noch lange kein Garant für gute Musik, und die nackten Fakten, das neue Werk Bish Bosch betreffend, nötigen zur Skepsis. 73 Minuten Spielzeit, eine Band, ein Orchester, elektronische Manipulationen, Macheten (!) und Darmwinde (!!) als Geräuschproduzenten lassen zunächst das Schlimmste, eine lachhaft prätenziöse Geisterbahnfahrt, befürchten….Hat sich Walker, nach dem ohnehin schon sehr ambitionierten The Drift, hier nicht vielleicht doch verhoben?
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Lovely Little Girls - Cleaning the Filth from a Delicate Frame (Skin Graft)
Gregory Jacobsens Bilder nähern sich dem Thema Sexualität auf eine Weise, die den normalerweise damit verbundenen symbolisch-politischen Ballast von dessen Schultern nimmt: Alle (un)möglichen Peinlichkeiten und Perversionen werden in groteske Farbexplosionen verwandelt; Situationen, die eigentlich zum Fremdschämen einladen, werden so dargestellt, dass das Lachen näher liegt als die Scham. Wer nun mit diesen Bildern vertraut ist, kann sich denn auch ohne weiteres, ähem, ausmalen, wie Jacobsens primäres musikalisches Ventil klingt: Ja, auch die Lovely Little Girls sind bunt, laut, grotesk und springen das Publikum förmlich an.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Staer - Staer (Discorporate)
Den meisten Nicht-Skandinaviern dürfte die norwegische Hafenstadt Stavanger hauptsächlich als europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2008 bekannt sein; Diesen Status hatte sich Stavanger auch redlich verdient, denn seit gut einem Jahrzehnt ist die Stadt Heimat einer scherzhaft „Nor-Wave“ genannten Noise-Rock Szene – einer Szene, die Bands wie Noxagt, Ultralyd oder MoHa! umfasst – und es ist doch schön, dass die Granden der EU endlich einmal Underground-Kultur anerkennen!
Dienstag, 4. Dezember 2012
Ahleuchatistas - Heads Full of Poison (Cuneiform)
Drei Jahre sind ins Land gezogen, seit Ahleuchatistas mit ihrem Meisterwerk Of the Body Prone aufhorchen ließen – eigentlich keine gar so lange Zeitspanne, möchte man meinen. Doch im Mikrokosmos dieser Band scheinen die Uhren schneller als anderswo zu ticken – vielleicht ein Mitgrund für die hochkomprimierte Musik ihrer frühen Alben? – denn seitdem hat sich einiges getan: Ausstieg von Bassist und Gründungsmitglied Derek Poteat, Neuerfindung und rege Touraktivität als Duo, ein selbstveröffentlichtes Album, und nun die Rückkehr auf das Cuneiform Label mit Heads Full of Poison.
Freitag, 30. November 2012
Yowie - Damning With Faint Praise (Skin Graft)
Damning with Faint Praise ist zugleich Albumtitel und Rezeptionsanweisung der Band: „Love it or leave it“, Liebe oder Hass, aber bitte keine lauwarmen Reaktionen, keine Indifferenz. Wenn wir uns die Entstehungsgeschichte dieses Albums vor Augen führen, dann darf uns diese Haltung nicht verwundern: Wer möchte schon dass sein Werk, in siebenjähriger mühevoller Arbeit (Yowies Debüt erschien 2004) unter ständiger Zuwendung von Herzblut, Schweiß und Tränen herangezogen, mit einem achselzuckenden „ganz nett“ abgekanzelt wird? Es ist jedoch fraglich, ob ein Album wie dieses, das in jeder Hinsicht aufs Ganze geht, überhaupt eine solche Reaktionsform zulässt…..
Samstag, 24. November 2012
Kayo Dot - Gamma Knife/Grey Dream (Antithetic)
Lethe ist in der griechischen Mythologie jener Fluss, der den Seelen der Verstorbenen das Vergessen bringt; Ein passender Titel für das Eröffnungsstück von Gamma Knife, dem neuen Album von Kayo Dot. Die Band scheint damit sagen zu wollen: Vergesst, was zuvor kam, was ihr über Kayo Dot zu wissen glaubtet, hier beginnt ein neues Kapitel. Tatsächlich bringt Gamma Knife einige personelle und musikalische Veränderungen gegenüber den letzten beiden, an Art-Rock und Gothic orientierten Alben, mit sich.
Sonntag, 18. November 2012
Xaddax - Counterclockwork (Skin Graft)
Wer über Xaddax schreibt, wird nahezu zwangsläufig auch auf Nick Sakes‘ musikalische Vergangenheit zu sprechen kommen – was ja durchaus verständlich ist, denn die Dazzling Killmen waren so etwas wie die ultimative Noise-Rock Band und genießen nach wie vor absoluten Kultstatus. Dabei sollte aber nicht übersehen werden, dass Xaddax nicht gleich Nick Sakes ist; Das wäre nicht nur ungerecht gegenüber Chrissy Rossettie, Duopartnerin und vormals Drummerin von My Name is Rar-Rar, sondern würde auch die Eigenständigkeit dieser neuen Band verkennen. Bei aller Kontinuität und trotz der enormen Energie, die in diesen Songs steckt, sind Xaddax nämlich eher schräg als wirklich brutal, eher Post-Punk als Hardcore.
Donnerstag, 15. November 2012
NoMeansNo - Rich Guns
NoMeansNo touren wieder einmal (zum Glück ist das keine Seltenheit!) durch unsere Breiten, und da bietet es sich an, diesen wunderbaren Auftritt aus der Frühzeit der Band wieder auszugraben (ja, auch die waren einmal jung.....) und das mit dem Aufruf zu verbinden, unbedingt hinzugehen, denn so viele Livebands von diesem Kaliber gibt es nun wirklich nicht!
http://www.nomeanswhatever.com/tour.html
Sonntag, 11. November 2012
Many Arms - Many Arms (Tzadik)
Punk-Jazz (oder Jazz-Punk, je nach Gewichtung) ist ein loser Sammelbegriff für alle Kreuzungsversuche der intensiveren Spielarten von Rock und Jazz, und als Idee lässt er sich zumindest bis Captain Beefheart und Ornette Coleman zurückverfolgen. Über vier Jahrzehnte sind also ins Land gezogen, seit die Affinitäten zwischen (Proto-)Punk und (Free-)Jazz erstmals aufgedeckt und fruchtbar gemacht wurden; Seither ist ein richtiger Stammbaum an Künstlern herangewachsen, die sich an dieser Fusion versucht haben: Sonny Sharrock, als einer der Pioniere, kommt hier in den Sinn; Ebenso die Blue Humans aus dem No-Wave Umfeld. Etwas später dann die experimentierfreudigen Punkbands des SST-Labels, allen voran Black Flag und Saccharine Trust; John Zorn natürlich, und Last Exit; In jüngerer Vergangenheit und bis in die Gegenwart hinein insbesondere der ruppige Jazzrock von Scorch Trio.
Mittwoch, 7. November 2012
Doomsday Student - A Jumper's Handbook (Skin Graft)
Arab on Radar sind tot, es lebe Doomsday Student: Nachdem die AoR-Reunion 2011 an Streitigkeiten zwischen Gitarrist Jeff Schneider (Made in Mexico) und dem Rest der Band gescheitert war, entschloss sich diese Rumpfband, unter dem Namen Doomsday Student weiterzumachen – ergänzt um Paul Vieira von den Chinese Stars. Unter solchen Umständen sind die Erwartungen nicht allzu hoch, denn Reunions sind in den meisten Fällen ohnehin eher „Ruinierungen“, und wenn noch dazu eine Säule der Band wegbricht, scheint die Enttäuschung kaum vermeidbar. Doch Doomsday Student sind, wie sich der Rezensent mit reichlicher Verspätung überzeugen konnte, eine löbliche Ausnahme.
Sonntag, 4. November 2012
Touchdown
Touchdown waren ein kurzlebiges Bass/Schlagzeug Duo, das im Unterschied zu den Splitkollegen Orthrelm keine größere Bekanntheit erlangen konnte - was schade ist, beim schmalen Output der Band aber nicht überrascht: Außer der besagten Split haben Touchdown meines Wissens keine Aufnahmen veröffentlicht, obwohl ein Album auf Mick Barrs Vothoc-Imprint (Troubleman Unlimited) angedacht war. Was aus diesem Album geworden ist, ist leider nicht bekannt, und die Spur dieses Duos verliert sich nach der Split irgendwo in den Weiten des World Wide Web.
Doch zur Musik: Touchdown spielen Math-Rock mit punkiger Lässigkeit und Direktheit, was an die Minutemen, die frühen Ruins (Stonehenge) oder die gaaanz frühen NoMeansNo denken lässt. Ihre Songs sind nicht akribisch durchkonstruiert, sondern offenbar dem Augenblick entsprungen - das klingt manchmal, als wollte sich das Duo selbst überholen. Auch an Humor mangelt es Touchdown nicht, und so ziehen sich augenzwinkernde Zitate durch die Songs, von Surf-Rock bis zum Radetzkymarsch (!). Viel Spaß!
Donnerstag, 1. November 2012
Normal Love - Survival Tricks (UgExplode)
Bands, die auf UgExplode veröffentlichen, sind in der Regel etwas Besonderes – lärmig, anstrengend, und in den meisten Fällen wirklich eigenständig. Doch Normal Love sind eben noch etwas „besonderer“; Das New Yorker Sextett gehört zu der vom Aussterben bedrohten Spezies von Musikern, die tatsächlich musikalisches Neuland betreten. Spürbar wird diese Originalität spätestens dann, wenn man sich – wie der Verfasser dieser Zeilen – anschickt, über ihre Musik zu schreiben. Der Widerstand, den diese Klänge jedem schriftlichen Annäherungsversuch entgegen setzen, die Unmöglichkeit, sich hier auf bequeme Formeln wie „klingt nach dieser oder jener Band“ zurückzuziehen, ist gewissermaßen der unbestechliche Gradmesser und Beweis ihrer Neuheit.
Samstag, 27. Oktober 2012
Sonntag, 21. Oktober 2012
Eine kleine Geschichte des Post-Rock
Der Titel ist wohl mehr oder weniger selbsterklärend; Ich hoffe jedenfalls, dass dieser Playlist gelingt, was einer guten Playlist nun einmal gelingen sollte: Bezüge herzustellen, die zuvor nicht oder wenigstens nicht in dieser Klarheit zu sehen waren.....
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